John Cage

Und jetzt gaaaaaaaannnzzzzzz laaaaanngggsaaaammmm.....

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Liebe Klangbegeisterte,

grosse Ereignisse werfen ihren Schatten voraus, von John Cage war hier ja schon öfter die Rede. Im April gibt es im Rahmen der ON-Serie "Schlüsselwerke der modernen Musik" unter anderem zwei Cage Stücke zu hören, dazu dann noch Terry Rileys "In C" und noch was leckeres von Morton Feldman.

Ich hab mich ja schon lang drauf gefreut "4:33" live und in Farbe zu erleben, und das dann auch noch in Kombination mit ORGAN 2/ASLSP (etwas flotter aber als in Halberstadt), juhu!

und nochmal in Kürze: [...] weiterlesen

Freie Weichware Revisited Pt.5

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Prepaid Cinzano - Prepared Piano

Und so begab es sich 1938 (oder 1940, die Quellen sind sich da nicht so einig), dass ein aufstrebender Komponist den Auftrag erhielt für eine Choreographie Musik zu schreiben. Der besagte Komponist, nennen wir ihn mal John C., hatte bis dato hauptsächlich für Soloklavier und Perkussionsensemble geschrieben. Nun stand er vor dem Problem, dass in der Stätte der Aufführung nur ein einsames Klavier stand und kein Platz für Perkussion war. Tanzen aber ohne Percussion ist in etwa so sinnvoll wie Headbangen zu Ambient. Henry Cowell, ein früherer Lehrer von John C., hatte seinerseite schon das String Piano eingesetzt, wo der Spieler nicht nur die Tasten benutzt, sondern auch direkt mit den Saiten des Piano interagiert. So ging nun John C. hin und klemmte Fensterdichungsband zwischen verschiedene Saiten des Klaviers, und siehe da, frei nach Freud: "Wo Sustain war, muss Perkussion werden", das Prepared Piano in seiner modernen Form war erfunden.

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