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Da schaue ich nach RevA's Blog "Fraktal Fatal" einfach nur mal wieder nach Fraktalen und Musik im Netz, denn nach fraktalen Regeln lassen sich auch interessante Harmonien erzeugen, und worauf stosse ich da? Midi-Controller-Würfeld, die miteinander interagieren.
Und so begab es sich 1938 (oder 1940, die Quellen sind sich da nicht so einig), dass ein aufstrebender Komponist den Auftrag erhielt für eine Choreographie Musik zu schreiben. Der besagte Komponist, nennen wir ihn mal John C., hatte bis dato hauptsächlich für Soloklavier und Perkussionsensemble geschrieben. Nun stand er vor dem Problem, dass in der Stätte der Aufführung nur ein einsames Klavier stand und kein Platz für Perkussion war. Tanzen aber ohne Percussion ist in etwa so sinnvoll wie Headbangen zu Ambient. Henry Cowell, ein früherer Lehrer von John C., hatte seinerseite schon das String Piano eingesetzt, wo der Spieler nicht nur die Tasten benutzt, sondern auch direkt mit den Saiten des Piano interagiert. So ging nun John C. hin und klemmte Fensterdichungsband zwischen verschiedene Saiten des Klaviers, und siehe da, frei nach Freud: "Wo Sustain war, muss Perkussion werden", das Prepared Piano in seiner modernen Form war erfunden.
Zur Abwechslung mal was Idyllisches. Dieses Video habe ich am Sonntagmorgen des KoboSMO 2009 aufgenommen, kurz bevor ich ins Zelt gekrochen bin. Das tut schon fast wieder ein bißchen weh, oder? ;-)
Der Clip beginnt im Garten des Kornboden, wo sich jkb mit Gaze und diversen Leuchtmitteln malend, langzeitbelichtet per Videokamera aufnimmt. Das Bild wird direkt per Beamer im Session-Raum auf die Gaze im Blickfeld der dort spielenden geworfen. In umgekehrter Richtung werden die Signale der elektronischen Instrumente und der Raummikros aus dem ersten Stock von soolebad abgemischt in den Garten geleitet und dort über drei im Garten verteilte Lautsprecherpaare wiedergegeben - eine audiovisuelle Feedback-Schleife.
John Boswell heisst der gute Mann, der für diesen Track verantwortlich zeichnet. Auf der Homepage findet sich noch mehr Musik von ihm, sehr schöne Sachen von plinkerelectronica bis hin zu Postrock-artigem entweder im Streamplayer oder zum DL. In der Youtube Abteilung der Homepage gibts unter anderem das mp3 vom obigen Video runterzuladen, aber auch Billy Mays Remixe.
Sehr angebracht! Yann Keller baut und lötet seine Saiten- und Elektroinstrumente selbst zusammen und weiß sie auch noch zu spielen. Was unter Einsatz von Loopern, Filtern, Geigenbögen und vokaler Improvisationsunterstützung dabei herauskommt ist ein Sound, über den ich gerne mal wieder in einer gemütlichen Kaschemme stolpern würde. Angenehm ätzend! Auf seiner MySpace-Seite sind auch einige sehr verheißungsvolle Fotos zu finden. Viel Spaß mit dem Video.
grad über folgendes Video gestolpert, Jim Pavloff hat aus den orginalen Samples Prodigy's "Smack My Bitch Up" nachgebaut, und zeigt im Video wie die Samples bearbeitet wurden. 1stens isses ein cooler Tracks, 2tens haben wir alle unsere Popos heftig und ausgiebigst zu geschüttelt, und 3tens ist das ein echt interessant anzuschauendes Video für jeden der Musik machts oder sich dafür wies gemacht wird interessiert. Aber das sind ja 3 Dinge auf einmal, das geht nun wirklich nicht, nun also zu diesem Kinderüberraschungsei in Videoform:
Wir senden ab kurz vor 22 Uhr live unseren Brap in Bielefeld als Beitrag zum internationalen Inter[LAB]net NOISEJAM.
Um den gesamten Jam zu verfolgen, bitte auf die Homepage der Veranstaltung wechseln, wo die Streams zusammengeführt werden: http://creadoreslibres.net/interlabnet. Hier gibt's auch mehr Infos zum Gesamtkonzept.
See you tonight!
Hier unser eigener Stream. Leider haben wir keinen Einfluss auf die Werbung zu Beginn.
Auf die folgende Seite bin ich bereits vor geraumer Zeit gestoßen, bin aber irgendwie darüber weg gekommen, Euch den Link zu posten. Antonio Roberts erzählt in seinem Blog über Data Bending von einem zum Circuit Bending verwandten Ansatz, Klänge, Video und Bildmaterial zu manipulieren. Hier wird also nicht in Spielzeugen oder anderem elektronischem Gerät herumgestochert und gelötet, sondern Dateien so manipuliert, dass die enthaltenen Daten anders von den Programmen interpretiert werden.