The heart of Mr. BolandVerfasst von Sebastian am 6. Oktober 2009 - 17:47 |
Sonntagsimprovisation über ein Glockensample, mit Ableton´s Sampler; einem Eq und folgendem Dontationware VST: Cyanide2
Zur allgemein sichtbaren Klangkontrolle habe ich mich für den Voxengo Span und zur Aufnahme für den Voxengo Recorder entschieden.
Meinen Dank schicke ich an dieser Stelle an revA für die Andockung der Voxengo free vst plugins ans Mutterschiff und
Dyango für die freesound Bucht, wo ich mir den Glockensample ausgesucht habe.
Lieben Gruss
MP3:
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stolprig tickerig mag ich
Endlich mal wieder ein Track von Dir, Sebastian. Und noch so'n netter dazu.
Vor meinem inneren Auge sehe ich elektrische Wassertropfen, die eine Art anderweltlicher Kuckucksuhr in Bewegung versetzen. Allerlei abermerkwürdige Figürchen flitzen unversehens aus Kläppchen drehen sich auf Scheiben, strecken ihre Zungen heraus oder lassen Murmeln durch das Räderwerk klickern. Der Track zeigt zudem eine schöne Dramaturgie. Pur, roh, trocken. Jap sowas hör ich gern.
Leider ist die Aufnahme etwas leise. Vielleicht könntest Du durch Multibandkompressur den Sound noch etwas näher an den Lauscher herantragen und ihn damit vorbereiten, auf einen Tonträger zu hüpfen.
Von mir gibt's ein "great"
ahhhhh grrr
jetzt sprechen mir alle nach:
im sinne der soundinitiative "limiter zu pflugscharen" beten wir zum gott des durchsichtigen sound das folgende mantra:
multibandkompression auf der summe: böse!!!
limiter zum pegelaufholen auf der summe: böse!!!
summenbearbeitung um mixfehler zu korrigieren: böse!!!
und erlöse uns vom loudness war und strafe die musikindustrie mit blutenden ohren und blockartigen wellenformen und sage:
zeit nehmen für den mix: gut!!!
dynamik: gut!!!
headroom: gut!!!
Sind Kompressoren wirklich böse?
Immer mal langsam mit den radikalen Glaubensäußerungen hier!
Headroom ist gut, um eine Aufnahme nachbearbeiten zu können. Dynamik ist wichtig für Dramaturgie, Groove und Plastizität. Klar! Ein vernünftiger Mix? Was soll das sein? Für mich ist ein vernünftiger Mix der, der auf möglichst vielen Boxen das wiedergibt, was ich bei der Aufnahme im Kopf gehört habe, nicht was als Schall im Raum lag. Letzteres ist eh nicht ohne ein X-Kanal-System wieder herzustellen.
Manchmal mag ich schabenden Blockbrei, wie bei "TheDayMyHopeDied", manchmal braucht eine Aufnahme einfach nur in einigen Bereichen ein bißchen mehr Druck. Wenn Du getrennte Kanäle hast und der EQ es schon bringt. Super! Aber oft reicht das nicht. Gerade bei perkussiven Geschichten kriegt der Mix als MP3 oder auf einer CD einfach den Klangkörper nicht ohne etwas Mittenkompression über die Membranen.
Dynamikwerkzeuge sind weder gut noch böse, und auch keine Ich-mach-auf-Klick-alles-Schön-Lösung, sondern unerlässlich für's gezielte Mastering. Und bevor ich ein unwiederholbares, spannendes Summensignal in die Tonne schmeiße, das hier und da etwas mehr Knack brauchen könnte, nehm ich ihn mir mit Noise-Filter, EQ, Limiter und MBC nochmal zur Brust.
Ich finde es viel wichtiger, eine Aufnahme in einem Rutsch machen zu können und hinterher nicht groß schneiden zu müssen. Das hat viel größeren Einfluss auf die Authentizität eines Stücks, als das Ausbessern von Lautstärkeschwankungen.
na endlich mal wieder leben hier
mahlzeit zusammen
zum thema "mastern":
mastern machte früher sinn, als unsere grosseltern noch auf der studer bandmaschine aufgenommen haben und nacher dafür sorgen mussten den mixdown auf ein verkaufsmedium zu wandeln, da darf der bass nur mono sein weils sonst die nadel aus der rille haut, und ähnliche technische besonderheiten.
wenn ich heute musikmache, bleib ich ab der mixphase im selben medium, das einzige was ggf gewandelt wird, ist der mixdown von .wav auf mp3 (was schon ausreichend schlimm ist), sonst kann problemlos das, was ich in meiner daw beim mix so höre, auch auf die kopfhörer des konsumenten wandern, 1zu1 in digitaler kopie. das hat vor allem den vorteil, dass ich nicht wie früher von nem hochquali medium (recording equipment) auf ein weniger gutes medium (lp, musikkassette, cd u.ä.) wandeln muss. den dadurch entstehenden verlust im sound kann ich zum teil durch mastern und den dort angewandten psychophysikwahrnehmungstricks ausgleichen.
das ist heute nicht mehr nötig. es wird aber trotzdem noch gemacht weil wir in unseren hörgewohnheiten so konditioniert sind, wie der herr soolebad schon geschrieben hat
aber ich finde, und das ist jetzt meine persönliche meinung, dass wir mittlerweile die vorteile einer digitalen produktion nutzen sollten, um der musik wieder zu mehr luft zu verhelfen. warum nehm ich in 24bit auf, was mir 144db!!! dynamik ermöglicht (reicht von "ich hör nix" bis hin zu tod wegen inneren blutungen), solang ich nix von analog aufnehme sogar rauschfrei!!! um dann das endergebniss auf 10 db dynamik zu pressen. ich will dynamikbearbeitung nicht verteufeln, als effekt eingesetzt macht das auch absolut sinn um einen bestimmten sound zu erreichen, aber nicht auf der summe im sinne eines masterings.
der ganze mastering wahn: "es soll druck haben" "professionellen aufnahmen sind lauter" "es soll konkurrenzfähig klingen" "mein song ist auf dem ipodshuffle immer so leise" ist zum grössten teil das selbe wie: ein handy haben, oder nach 33 in die partei eintreten: hauptsächlich zeitgeist und in weit weniger ausmass der eigenen karriere (oder in unserem fall meiner musik) weiterhelfend.
daher fordere ich (und bin glücklicherweise auch nicht alleine) benutzt die werkzeuge auch so, dass die das hergeben was sie können! das wird zwar ein langwieriger und dem zeitgeist gegensätzlicher umerziehungsprozess, den wahrscheinlich auch nur ein teil der bevölkerung mitmachen werden (warum ich das denke will ich hier nicht weiter ausführen, ich sag nur musik aufm handylautsprecher...), aber warum nicht? warum nicht musik machen die tiefe hat, dich mitnimmt auf ne reise ohne dich schon beim wahrnehmungsprozess energie zu kosten?
macht einfach so einen geilen sound, der es nicht nötig hat per psychophysikalischen tricks aufpoliert zu werden, damit mein wahrnehmungsapparat denkt "yeah so viel schallenergie, dann muss das ja gut sein"
und eines tages kann ich dann auch den grossen knopf an der stereoanlage aufdrehen ohne nach 20 minuten schlappe ohren vom dauerschallpegel zu haben... i have a dream!
Samplerlink
Der Ableton's Sampler Link verweist übrigens direkt auf das neue Novation Launchpad. Wirklich ein dolles Ding. Das ist genau, was mir noch fehlt auf meinem Tisch...
übrigens... wie hat Dein Beitrag innerhalb von drei Stunden über 200 Zugriffe bekommen?
Samplerlink
berührt...
...und aufgewühlt weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll.
Obwohl kein unheikles Thema, muss ich wegen der für mich zentralen Bedeutung aber kurz Stellung beziehen.
Erster Gedanke:
Die Neurophysiologie legt nahe, dass der menschliche Organismus bei einem Klanggeschehen auf die spezifischen Wirkungselement von Obertonspektren, von räumlichen und dynamischen Strukturen besonders sensibel reagiert.
Die Elemente Dynamik und Formanten-strukturen steuern und regulieren zu einem großen Teil unsere Aufmerksamkeit, die Diskriminierung und Differenzierung von Inhalten, die räumliche Wahrnehmung führt zu einer gewissen Etablierung eines Raum-Zeit Konzepts.
Dies ist unabhängig von allen Klang-und-Ton-und-Musik Entwicklungen, unabhängig davon ob Musik mit natürlichen Instrumenten,
oder elektronisch erzeugt wird, und unabhängig von Kulturen und musikgeschmacklicher Disposition, verankert in der Phylo- und Onthogenese.
Zweiter Gedanke:
Auf einem Vortrag vor einigen Wochen sprach der Hirnforscher Prof. Speckmann:
Ganz vereinfacht ausgedrückt, es gibt drei verschiedene Potential-Zustände des Gehirns.
1. Voll ausgelastetes Potential: z.B. volle Beanspruchung, Stress usw.
2. Zu niedriges Potential: z.B. im Schlaf
(1. und 2. werden auch "Reversibler Hirntod" genannt, weil
uns dabei im Prinzip keine Hirnleistung zur Verfügung steht, weil entweder schon voll ausgelastet, oder nicht verfügbar)
Und dann gibt es noch den dritten Zustand, den eines ausgeglichenen Potentiales, in dem beide Richtungen zur Verfügung stehen.
Nur dann ist Sinnesaufnahme, Entwicklung, Erkenntnis, Veränderung, Sich einlassen können usw. erst möglich
Dieser Zustand ist zu erreichen durch: Bildende Kunst (künsterlische Tätigkeit), jede art von Meditation (wo auch das Gebet dazu gehört)
und durch Musik natürlicher Struktur !
Er beschreibt diesen Idealzustand als "Aufmerksame Gelassenheit" (klingt das nicht wunderschön...)
Tatsachen:
Kompression in der Musik führt somit in vielen Fällen tatsächlich zu einer Einschränkung der Wahrnehmung,
auch wenn es im ersten Moment ganz gegenteilig angenommen werden könnte.
Dynamik bestimmt auch im hohen Maße die Authentizität eines Klangereignisses.
Auch Kompressoren und besonders Multiband-Kompressoren mit steilen Bandfiltern bringen zusätzliche Probleme durch Phasenverschiebung.
Bei Aufnahmen in natürlichen Räumen mit natürlichen Instrumenten ist dies sehr deutlich zu hören.
Es gibt keine nachträgliche positive Klangbearbeitung ohne negative Faktoren.
Kommentar:
Persönlich empfinde ich, dass unsere Umwelt leider nicht im Geringsten meine akustischen Bedürfnisse widerspiegelt.
Die Aufmerksamkeit wird stetig nach vorn gerichtet, die Taktfrequenz akustischer Eindrücke steigt.
Starke Kompression natürlicher Dynamik in Musik und Sprache ballern mich permanent mit hoher Lautstärke zu, im Wettstreit der Werbung,
und fett dröhnender "nun-höhr-mich-voll-fett-krass-scheiß-produktionen"
Akustisch flache, permanente Berieselung von allen Seiten, oder heftigste Sourround-Attacken,
selbst Kino geht nicht mehr ohne Gehörschutz und Diazepam.
Hinzu kommt eine Zuwendung der Sinneswahrnehmung in eine gewisse Zweidimensionalität.
Ich finde diese Hörsozialisation und Engrammierung sehr bedenklich.
Eine Initiative für natürliche Dynamik kann ich daher nur unterstützen.....
Ich freue mich über jede, besonders auch elektronische Musik, die nicht in Möglichkeiten verfällt,
sondern von der Aufnahme bis zum Master mit Achtsamkeit und Feingefühl an den Knöpfen drehend
besonders auch feine und OHRENÖFFNENDE Sounds in die Welt trägt.
In diesem Sinne,
best Quality for Aufmerksame Gelassenheit
ahh
du sprichst mir aus der seele!
recht haste!
Ich stimme dir voll und ganz zu!
ich bin/war in der Lage mit meiner Band "Raptus" jetzt schon mehrmals am Prozess der Soundbildung von Idee über Ausarbeitung bin hin zur Aufnahme mit Mixdown und Mastern teilzuhaben.
Die Ergebnisse variierten, Tendenz ging aber von jeder Aufnahme zur nächsten immer in richtung "Lauter" und "undynamischer"... wenn ich mir die mp3s und wavs anschaue leidet der Headroom immer mehr...
Schickste dann einen so gemasterten Song dann noch an einen Sampler, wird der meistens nochmal "editiert" und dann siehts aus wie bei "Metallica- DeathMagnetic" oder wie dat Album nochmal hieß.
Es ist eine ziemlich fragile und diffizile Kette die sich da ergibt und wenns irgendwo falsch läuft wirds meistens nur noch schlimmer.
Frage ist: Lernt man dazu oder ergibt man sich der Ohnmacht... und wenn man davon lernt... lohnt sich der kapf gegen windmühlen... im bandgefüge schwierig, oft bis sehr oft, als solokünstler der vielleicht noch homerecording vollzieht sieht es da schon besser aus.
Cheers
SEB
Dynamik ist Leben - Leben ist Dynamik
Ihr habt doch alle Recht, verflixt und in der Demonstration laufe ich gerne ganz vorne mit. Ich bin kein bißchen gegen ausgefeilte Dynamik. Dynamik ist zeitliche Veränderung. In der Art, wie die Dynamik über alle Frequenzen hinweg genutzt wird, steckt das Leben, der Charakter einer Aufnahme. Aber ich will auch nicht alle zehn Sekunden zum Verstärker rennen und die Lautstärke anpassen, weil ich entweder "gar nix" mehr höre oder mir plötzlich die Wimpern vom Schall zittern. Gerade im Kino kommen die Schockwellen doch aus einer inzwischen oft viel zu großen Dynamik, die angeblich das Erleben verstärken soll. Es ist über weite Strecken leise oer erträglich Laut und bei hektischeren Sequenzen erscheckt man sich zu Tode oder muss sich die Ohren zuhalten.
Musik-Experimente in der Gegend von Insustrial leben von einer hohen Dynamik, die oft auch gezielt unangenehm sein soll. Die Feedbacks in "The heart of Mr. Boland" gehen in diese Richtung. Die harten Lautstärkewechsel sind über meine Kopfhörer einfach etwas anstrengend zu hören, gerade weil ich auf die Details lausche.
Zudem haben wir bei der Präsentation hier im Netz doch genau den Fall, des eingeschränkten Mediums, den RevA beschrieb. Hier springt zwar nicht die Nadel aus der Rille, aber in so einem 64kbit-Mp3 geht halt wirklich so einiges verloren. (Ihr könnt ja malgepflegt die unkomprimierten 110MB des "TheDayMyHopeDied" von Soundcloud herunterladen und das mit den online Playern von Soundcloud und SMOklang vergleichen). Für den Austausch über SMOklang, bin ich mit dem Einsatz von Kompressoren einverstanden, weil anderenfalls gerade besonders dynamisches Material als Mp3 extrem mies klingt oder unkomprimiert ziemlich rasch unser Server gesprengt würde. (Abgsehen davon, dass der Server bei maximal 8 MB pro Datei den Hahn zu macht). Deshalb hoffe ich ja auch, dass wir über kurz oder lang für besonders "wichtige" Tracks Soundcloud mit PCM-WAVs nutzen werden.
Zudem hätte ich vielleicht erwähnen sollen, dass ich mir Sebastians Stück zunächst mit meinen auf's Gaming ausgelegten Kopfhörern über die Laptop-Soundkarte angehört habe. Da hat natürlich noch mehr gefehlt. Es ist doch völlig klar, daß ich jetzt gerade über den Ozonic mit den Beyerdynamic Ohrsesseln ein völlig anderes Klangerlebnis habe und mir nun wünschte, ich müsste mir das "Herz" gar nicht als Mp3 anhören, sondern bitte die Originalaufnahme. Ja, Schande über mich, dass ich mich eines Tipps auf Grundlage solch eingeschränkter Abhörmöglichkeiten erdreistet habe.
Ich will eigentlich nur darauf hinaus, dass auch unter Einsatz modernster Technik und viel Erfahrung die wirklich schönen Augenblicke des Flusses sich nicht vorprogarmmieren lassen. Und mir passiert es oft, dass ich zu Zeiten, wenn wieder irgendein Sound unbedingt sofort aus mir heraus muss, ich nur diesen Augenblick habe, um ihn zu konservieren. Der Versuch ihn zu perfektionieren, vertreibt den Geist ganz schnell. Ich nehme dann ERST auf und schaue im Anschluss, was ich damit mache. Manchmal reicht es, um die Idee zu konservieren und sie hinterher vernünftig vorbereitet neu und perfekt dynamisiert zu interpretieren. Oft geschieht aber auch Unwiederholbares, das zu schade zum Wegschmeißen ist. Dann gehe ich da mit dem gleichen Enthusiasmus mit Mixing-Werkzeugen heran, wie ein Restaurator an ein altes Bild, dass wieder zum Erstrahlen gebracht werden soll. Für mich gibt es da nicht die "Eine" Vorgehensweise, sondern viele Mittel, um das zu erreichen, was gerade angemessen ist.
Das Ideal des mit aufmerksamer Gelassenheit (genialer Ausdruck!) komponierten Klangs wird, meiner Wahrnehmung nach, von allen SMOklangern gelebt. (Auch wenn es manchmal nur durch das angeblich zufällige Drehen von zwei Knöpfen ist). Anders ist die Harmonie unter der Oberfläche des Klangs auch gar nicht wahrzunehmen. Oder was ist der Smo für Euch?
Etwas erschreckt bin ich, wie eine leicht fahrlässig formulierte Bemerkung eine solche Kommentar-Lawine lostreten konnte, so daß ich schon fasst befürchte, am Ende als "Krass-Fett-Pimp-Porn-Pop-Produzent" dazustehen, nur weil ich hier und mal ein Frequenzband etwas zurecht zupfe oder zwei aufeinanderfolgende Stücke auf einem Album harmonisch zueinander führe. Für mich muss ein Sound ganz bestimmt nicht unter der Tür durch passen.
Aber zum Platzen glücklich bin ich darüber, dass mal wieder eine Diskussion aufgekommen ist. Weiter so!
Und bei den vier "great" Sternen für den Track bleibt es auch.
Hallo Sebastian
Freut mich, dass der Freesound-Link von Nutzen war. Bei Deinem Track gefällt mir besonders der hohe, wankende Sound, kurz bevor er zwischen zwei Zuständen wechselt. Ist dieser aus dem besagten Glocken-Sample entstanden?
Glocken-Sample
freesound.org ist immer noch von Nutzen und ich begeistere mich stets von neuem mit den dortigen Fundstücken.
Wie gesagt ich habe mir Ableton´s Sampler genommen und besagtes Glockensample darin eingebunden und mich dann mit den Samplerparametern beschäftigt. Nach Tonhöhen Variation und Einstellung sämtlicher Start- und Anfangspunkte, einem Crossfade und der mir am besten passend scheinenden Laufrichtung, habe ich angefangen, Filter und Pitch und LFO Parameter einzustellen.
Als mich der Sound für meine Minimalgeschichte zufriedenstellte, ich aber nicht aufhören wollte mit dem Herrumexperimentieren, kam ich an den Sampleroscillator, und siehe da, eine weitere Dimension des Glockenklangs kam zustande. Nicht nur das, ich nenne es mal "Galakthorroeartige" Hintergrundgeräusch des Glockensample ward nunmehr zu hören, mit einem Mal kamen auch die Klicks und die anderen Geräusche hörbar werdend aus meinen Lautsprechern.
Was blieb mir nun anderes über, als mir zwei Parameter zur Midibearbeitung zu suchen und die sweetspots zu streicheln? :) Nicht viel ausser dem kommenden Spaß am spielen. Wer es genau wissen mag, der eine Parameter war die loop - timerate im osc. und die andere Schraubgelegenheit bestimmte ich am coarse Parameter ebenjenen osc. des Samplers.