SoundCloudVerfasst von Wound am 29. September 2009 - 19:29 |
Also, wenn es irgendein wirklich brauchbares musikalisches Kooperationswerkzeug im Netz gibt, dann ist es wohl SoundCloud. Die Kernfunktionalität besteht im Upload von Sounds oder ganzen Musikstücken zum Austausch mit Bandkollegen. Soweit so schön, jetzt fange ich mal mit den Clous an:
- Die Dateien dürfen quasi beliebig groß sein. (gut dann dauert der Upload halt ne Weile)
- Sie dürfen zudem (angeblich) in jedem beliebigen Format vorliegen.
- Man kann Usern erlauben, die Originaldatei herunterzuladen.
- Es gibt Community-Features, wie jemandem Folgen, Kommentieren, Sichtbarkeit eines Tracks auf bestimmte Leute einschränken, usw.
- Der freie Account erlaubt 5 Uploads pro Monat, maximal die letzten 10 Uploads werden angezeigt.
Nun liegen die Tracks da aber nicht einfach so als Links herum, sondern werden in einem saucoolen Player angezeigt, der problemlos in eigene Seiten zu integrieren ist. (SMOklang.de-Mitglieder mit der Rolle "Redakteur" können in eigenen Artikeln das Eingabeformat "Full HTML" aktivieren und dann den unter dem Button "</> share" angebotenen Code im Quellcode-Modus des Editors einfügen.) Das sieht dann z.B. so aus:
TheDayMyHopeDied take1 by Wound
Nett, was? Wer mit der Maus über die hübsche Wellenformanzeige wandert wird sehen, daß ein Zeitcursor darüberhinweg wandert. Mit dem Player kann man nicht nur zur gewünschten Position springen, sondern auch gezielt für bestimmte Zeitpositionen Kommentare abgeben, indem man auf die Kommentarleiste klickt. Letzteres geht zwar nur mit Login auf der SoundCloud-Seite, aber endlich kann man mal ohne Reue die besten Stellen ankreuzen! ;) Am rechten Rand des Players finden sich die Optionen zur Lautstärkeeinstellung, Infos zum Track, Download, Einbetten und dem Einblenden der Kommentarleiste.
Auf SoundCloud selbst findet sich noch eine sogenannte DropBox, die dazu dient, sich gegenseitig Sounds zuzuwerfen.
Ich habe den Eindruck, SoundCloud ist insbesondere dann ein tolles Werkzeug, wenn man gemeinsam an der Weiterentwicklung von Sounds oder ganzen Stücken arbeiten möchte, so wie für die Alben-Produktion. Hier zahlt sich die Möglichkeit der Zielgruppeneinschränkung aus. Toll finde ich auch, dass man problemlos WAVs in CD-Qualität hochladen kann. Der Player wird im Browser trotzdem flüssig mit Mp3 versorgt und man kann bei Bedarf die volle Quali herunterladen.
Wenn man bedenkt, wieviel Speicherplatz man damit schon vollballern kann, finde ich die Einschränkungen auf 5 Uploads pro Monat und zehn Tracks in maximal 3 Sets angezeigt nicht schlimm. Sollte ich mich in nächster Zeit an SoundCloud gewöhnen, zahle ich gerne 9€ im Monat, um die Darstellungs- und Organisationsbeschränkungen zu entfernen, sowie 15 Uploads im Monat zu haben.
Checkt das aus!
Euer Wound
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
